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Geschichte

Die Biegung des Flusses Kymijoki, die Seen und die Umgebung von Landbrücken Salpausselkä haben schon in der Steinzeit gute Voraussetzungen für das Leben in Iitti geboten. Die zahlreichen archäologischen Funde sind dafür ein guter Beweis. Die wichtigsten Funde sind der Wohnsitz in Keitaa und die Felsenmalerei in Haukkavuori in Konnivesi, die einen laufenden Elch darstellt. Der Name Iitti hatte ursprünglich, soweit bekannt, die Form Ithimaa und das Ii bedeutete „Wassergeist".

Iitti ist einst an der Grenze von Häme und Karelien entstanden. Während der Jahre von 1743 bis 1812 verlief die Grenze entlang des Kymi-Flusses auf der östlichen Seite von Iitti. In 1949 wurde die Gemeinde von dem Bezirk Uudenmaa in den Bezirk Kymi eingegliedert. Obwohl die Bevölkerung von Iitti sich inzwischen an die neuen Umstände gewöhnt hat, hat sie jedoch noch immr ein starkes Bewußtsein für ihren Ursprung in Häme. Der Dialekt gehört zu den Dialekten von Häme, er hat aber auch starke Einflüsse aus den Dialekten Ost-Finnlands.

Die Kirchengemeinde von Iitti entstand im Jahre 1539 auf Befehl des schwedischen Königs Gustav I Wasa. Ihre heutigen Grenzen erhielt die Gemeinde in 1921, als einige Teile, z.B. Kouvola und Kuusankoski zu eigenständigen Marktflecken erhoben wurden. Mit Kuusankoski hat Iitti den größten Teil seine Industrie verloren; nur mittelgroße Sägewerke, eine Mühle, Schreinereien und die Garnrollenfabrik von Kaukas sind übrig geblieben. In den 1940er Jahren wurde ein Wasserkraftwerk in den mächtigen Stromschnellen von Mankala gebaut und ein anderes in den 1950er Jahren in Vuolenkoski.

Land- und Forstwirtschaft waren und sind immer noch wichtige Arbeitsgeber in Iitti. Heute sind jedoch nur etwa 10 % der Bevölkerung in dieser Branche beschäftigt. Die Nachbarstädte locken die Bevölkerung an und die Einwohnerzahl nimmt ab. In den 1940er Jahren war die Situation gegensätzlich, als wenn etwa 2 000 Evakuierte aus Karelien in Iitti stationiert wurden. Die Umsiedlung setzte sich wieder in den 1950er Jahren fort trotzt der neuen Industriebetriebe. Die größten Industrieunternehmen die neue Arbeitskräfte in die Gemeinde brachten, waren die Karosseriefabrik von Kiitokori Oy, Joka Oy, die Anhänger für Lkws herstellten (heute Kaupe Oy), Textilienfabrik Pallo-Paita Oy und der Klimaanlagehersteller Halton Oy, der heute zu den führenden Betrieben in der Branche in der Welt zählt. Mit der Rezession nimmt die Einwohnerzahl wieder allmählich ab.

Eine bemerkenswerte Periode in der Geschichte von Iitti war der Aufbau der Helsinki - Sankt Petersburg-Eisenbahn in den Jahren 1876 - 79 , der etwa 100.000 Menschen beschäftigte und dazu beigetragen hat, dass das Zentrum der Gemeinde vom Kirchdorf bis zu Kausala übersiedelte. In der Zeit entstand die Geschichte der Tiltu von Iitti, die in dem Liedchen des Volksängers Hiski Salomaa weiterlebt. Anders Johan Sjögren war ein Sprachwissenschaftler, der am Anfang des 19. Jahrhunderts auch in der Akademie von Sankt Petersburg mitwirkte. Die sowohl kulturell als auch politisch einflußreiche Frau Hella Wuolijoki war Gutsherrin des Guthofs Marlebäck von 1920 bis 1940. Die Gemeindeverwaltung von Iitti wurde im Jahre 1870 gegründet.



Kontakt

Gemeinde Iitti
PL 32
47401 Kausala
Finland
Tel. 020 615 9600
Fax 020 615 9617
Weitere Kontaktdaten
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